Freitag, 21. Oktober 2011

FIZ CHEMIE Berlin Preise 2011

Die GDCh-Fachgruppe Chemie-Information-Computer (CIC) zeichnet auch in diesem Jahr zwei Nachwuchswissenschaftler im Rahmen der 7. German Conference on Chemoinformatics (GCC2011) mit den FIZ CHEMIE Berlin-Preisen aus. Der Preis wird jeweils für eine hervorragende Dissertation und Diplomarbeit vergeben, deren Themen eines der in der CIC vertretenen wissenschaftlichen Fachgebiete berühren und eine besondere Leistung für die Weiterentwicklung des Fachgebietes darstellen. Beide Preisträger werden ihre Arbeiten in Goslar auf der GCC2011 vorstellen.

Dr. Volker Dirk Hähnke, 1981 in Frankfurt am Main geboren, studierte Bioinformatik an der Universität Frankfurt. 2007 erwarb er sein Diplom am Institut für Organische Chemie und Chemische Biologie der Universität Frankfurt und fertigte dort anschließend seine Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Gisbert Schneider an, die er nach dem Umzug des Arbeitskreises an der ETH Zürich finalisierte.
Der Titel seiner prämierten Arbeit lautet: "Text-Based Similarity Searching for Hit- and Lead-Candidate Identification". Hähnke entwickelte eine PhAST (Pharmacophore Alignmente Search Tool) genannte Methode, die es erstmalig ermöglicht, Anwendungen der bioinformativen Sequenzanalyse für die Suche bioaktiver Moleküle anzuwenden. Zurzeit ist Hähnke Postdoktorand am National Institute of Health, Bethesda, USA.

Daniel Moser, 1985 in Stuttgart geboren, studierte Bioinformatik an der Universität Frankfurt und fertigte seine Arbeit im Institut für Pharmazeutische Chemie an, wo er derzeit in der Arbeitsgruppe von Jun. Prof. Eugen Proschak promoviert.
Der Titel seiner ausgezeichneten Diplomarbeit lautet: "Automatische Extraktion von 3-D Pharmacophoren". Moser entwickelte ein rechnergestütztes Verfahren, das das Auffinden dualer Liganden in großen Substanzbibliotheken erlaubt und überprüfte die Softwareimplementierung experimentell.

Sonntag, 9. Oktober 2011

7. German Conference on Chemoinformatics

In weniger als einem Monat (6-8. November 2011) veranstaltet die GDCh-Fachgruppe Chemie-Information-Computer (CIC, http://www.gdch.de/cic) in Goslar zum nunmehr siebten mal die German Conference on Chemoinformatics (GCC2011, http://www.gdch.de/gcc2011).
Mit dieser Veranstaltung feiert die CIC auch das 25-jährige Bestehen des CIC-Workshops, aus dem die internationale Konferenz hervorgegangen ist. Das diesjährige Programm wurde daher entsprechend erweitert, um dieses wichtige Ereignis entsprechend zu würdigen. Neben dem üblichen Ablauf wird die Konferenz dieses Jahr im Rahmen eines Social Events im Erzminenmuseum "Rammelsberg" in Goslar eröffnet. Nach der feierlichen Eröffnung inklusive Essen wird Johann Gasteiger einen Vortrag mit dem Titel "25 Years of CIC - Achievements and Future Goals" halten. Danach erfolgt der Rücktransport zum Konferenzhotel "Der Achtermann", wo dann im Verlauf der folgenden 2 Tage das wissenschaftliche Programm gehalten wird. Im Verlauf des Programms wird sich auch Herbert Köppen (ehemaliger Gruppenleiter Computational Chemistry bei Boehringer Ingelheim) in seinem Vortrag "Computational Chemistry in Pharmaceutical Research - Where Do We stand after 25 Years?" thematisch mit dem Jubiläum auseinandersetzen. Als finalen Höhepunkt der Feierlichkeiten endet die Konferenz am Dienstag Abend mit einem Konferenzdinner und einem Abendvortrag. Dieser Vortrag soll ein besonderes Highlight der Konferenz werden und der Name des Vortragenden bleibt bis zum Schluss geheim - nur soviel: Er ist vom MIT.

Neben dem Workshop-Jubiläum, wird sich das internationale Event wieder den 4 Themenschwerpunkten "Chemoinformatics and Drug Discovery", "Computational Material Science", "Chemical Information, Patents and Databases", sowie "Molecular Modelling" widmen. Eingeladene Plenarsprecher in den entsprechenden Sessions sind: Johann Gatseiger (Erlangen), Oliver Kohlbacher (Tübingen), Herbert Köppen (Ingelheim), Eva Rauls (Paderborn), Colin Groom (Cambridge), Colin Batchelor (Cambridge) und Xavier Barril (Barcelona).

Im Vorfeld der Konferenz werden wieder eine Free-Software-Session sowie Pre-Conference Workshops stattfinden. Im diesen Jahr werden in der Free-Software-Session die OpenSource-Projekte Knime, ParaDockS, DebiChem und Travis vorgestellt. Im Rahmen des Chemoinformatics Marketplace werden die Firmen Chemical Computing Group, Tripos und Xemistry jeweils einen Workshop organisieren.

Auch in diesem Jahr werden im Rahmen der GCC wieder junge Nachwuchswissenschaftler von der CIC mit dem FIZ CHEMIE Berlin Preis ausgezeichnet. Der Preis für die beste Dissertation geht dabei an Volker Hähnke aus der Arbeitsgruppe von Gisbert Schneider und der Preis für die beste Diplomarbeit wird an Daniel Moser aus der Arbeitsgruppe von Eugen Proschak vergeben. Beide Preisträger werden ihre Arbeiten im Rahen von Vorträgen vorstellen.

Im Anschluß an die Vorträge schließt sich wieder die Postersession an, zu der Bier und Brezel gerreicht werden. Die Postersession wird vom Journal of Cheminformatics gesponsort, in dem auch wieder die Abstracts der GCC2011 als Proceedings veröffentlicht werden. Der Rest des Abends steht dann zur freien Verfügung. Die besten 3 Poster werden am Dienstag dann mit Buchpreisen ausgezeichnet (Danke an Wiley-VCH).

Die Konferenz wird wie gewohnt von einer Ausstellung begleitet, in der Firmen ihre neusten Softwareprodukte zum Thema vorstellen werden.

Ich hoffe, dass das wissenschaftliche Programm (PDF, Online) ansprechend ist und das viele wieder den Weg nach Goslar finden werden.

Samstag, 1. Oktober 2011

GDCh: Neue Webseiten und Social Media

Die GDCh hat pünktlich zum Wissenschaftsforum 2011 ihre neuen Webseiten veröffentlicht. Die "alten" Webseiten waren nicht mehr ganz auf der Höhe der heutigen Webstandards. Die neue Webpräsenz basiert auf einem modernen Content-Management-System und zeigt ein modernes 3-Spalten-Layout, welches heutigen Widescreen-TFT-Screens entgegenkommt.


Als Beispielseite ist hier die Konferenzseite der 7. German Conference on Chemoinformatics gezeigt. Wichtige Kurzinfos wie Links, Deadlines oder die Ansprechpartnerin bei der GDCh-Tagungsabteilung sind nun schnell über die rechte Spalte einsehbar. Die linke Spalte enthält die Seitennavigation. Die Hauptinformation ist in der mittleren Spalte platziert und verfügt zusätzlich über Drop-Down-Panels, welche zur Übersicht beitragen.
Mit den neunen Webseiten ist die GDCh auch für die nächsten Jahre wieder gut gerüstet. Lediglich die Performance lässt derzeit noch zu wünschen. Dies wird sich mit Sicherheit aber noch in den nächsten Monaten verbessern lassen. Zudem sind noch nicht alle Unterseiten optimal an das neue System angepasst. So müssen auch noch auf der Webseite der Fachgruppe Chemie-Information-Computer Verbesserungen durchgeführt werden, um das neue Design optimal zu nutzen.

Die neuen Webseiten sehen Sie auf http://www.gdch.de

Neben der neuen Webpräsenz hat sich die GDCh auch mit dem Thema der sozialen Medien wie Facebook und Twitter beschäftigt. Fast alle großen Chemiefirmen haben ein oder mehrere solcher Medien und auch viele andere chemische Gesellschaften haben diese neuen Kommunikationskanäle bereits in ihre Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation integriert. Vorreiter ist hier die American Chemical Society.
Die GDCh prüft ihr Engagement auf diesem Gebiet derzeit im Rahmen einer "Social Media"-Kommission. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die GDCh auf jedem Fall eine solche zusätzliche Präsenz insbesondere zur Kommunikation mit der jüngeren Generation benötigt. Allerdings ist das Ausmass und die Vielschichtigkeit einer solchen Initiative noch nicht gänzlich geklärt. Die Bedeutung dieser Medien ist insbesondere bei jungen Menschen enorm und hat hier herkömmliche Kommunikationsmittel wie Telefon, Handy, Messenger und Email mittlerweile vollständig ersetzt ("Auf einem Treffen der europäischen Chemie-Fachgruppenvorsitzenden wurde mir kürzlich mitgeteilt, dass es bereits Universitäten gibt, die Facebook dazu nutzen, um Kurse und Seminare zusammenzustellen und zu veröffentlichen, da dies die sicherste Methode wäre alle Studenten zu erreichen.") Es wäre daher für eine Gemeinschaft wie der GDCh, welche immer auch den Kontakt zur jüngeren Generation (insbesondere Jungchemikern) sucht, wenig ratsam diese Entwicklung zu ignorieren. Zu Testzwecken und zur Sammlung von Erfahrungen hat die GDCh das Wissenschaftsforum Chemie 2011 mit einem Twitter-Account (@GDCh_Wifo, http://twitter.com/#!/GDCh_Wifo) begleitet und kommentiert. Aufgrund der positiven Resonanz hat die GDCh nun auch einen "offiziellen" Twitter-Account (@GDCh_aktuell, http://twitter.com/#!/GDCh_aktuell) erstellt, unter dem laufend neue und interessante Informationen von und über die GDCh gezwitschert werden.

Die GDCh-Fachgruppe CIC betreibt bereits seit über einem Jahr erfolgreich einen eigenen Twitter-Account (@GDCh_CIC, http://twitter.com/#!/GDCh_CIC) und unterstützt ausdrücklich diese Initiative der GDCh. Zudem ist die Fachgruppe durch ihren Vorsitzenden auch in der "Social Media"-Kommission der GDCh vertreten hat sich bereiterklärt anderen Fachgruppen der GDCh beim Aufbau oder der Nutzung von eigenen"Social Media"-Präsenzen zu unterstützen.

Dienstag, 14. Juni 2011

FIZ CHEMIE Berlin Preise 2011 - Einsendung von Kandidatenvorschlägen

Die Fachgruppe Chemie-Information-Computer (CIC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker ruft alle in den CIC-nahen Forschungsfeldern tätigen Arbeitsgruppenleiter und Professoren auf, geeignete Kandidaten (Masterarbeit, Doktorarbeit) für den FIZ CHEMIE Berlin-Preis an den Vorstand der Fachgruppe zu melden.

Der vom FIZ CHEMIE Berlin gesponserte Preis wird jährlich von der CIC für hervorragende Dissertationen und Diplom-/Masterarbeiten vergeben, die die in der GDCh-Fachgruppe Chemie-Information-Computer (CIC) vertretenen wissenschaftlichen Gebiete berühren und eine besondere Leistung für die Weiterentwicklung des Fachgebietes CIC darstellen.

Der Preis verbindet sich mit einem Preisgeld von 500 € und 250 € (Doktor- bzw. Diplom-/Masterarbeit) sowie einer Urkunde, aus der die Verdienste des Preisträgers hervorgehen.
Die Preisverleihung erfolgt bei der jährlichen Conference on Chemoinformatics der Fachgruppe oder einer ähnlichen GDCh-Veranstaltung, bei der auch die preisgekrönte Arbeit in Form eines Vortrages oder Posters vorgestellt wird.

Vorschläge können von den Betreuern/innen der Doktorranden/innen bzw. Diplomanden/innen mit kurzer Begründung eingereicht werden, wenn die Dissertation bzw. Diplom-/Masterarbeit mit sehr gut bewertet wurde. Letztere sind in elektronischer Form (als pdf oder als CD) beizulegen, ggfs. auch in Form von Veröffentlichungen der CIC-relevanten Ergebnisse. Auch ein Lebenslauf wird erbeten.

Die Promotionsprüfung bzw. der Studiumabschluss darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr als ein Jahr zurückliegen.

Vorschläge können bis zum 31. Juli eines jeden Jahres bei der Geschäftsstelle der GDCh (siehe unten) eingereicht werden, die sie an den Vorsitzenden der GDCh-Fachgruppe CIC und die Jury weiterleitet.

Die Jury besteht aus mindestens zwei vom Vorstand der Fachgruppe CIC ernannten Mitgliedern und dem wissenschaftlich-technischen Geschäftsführer des FIZ CHEMIE Berlin. Eine Mitgliedschaft des/der jeweiligen Betreuers/in der vorgeschlagenen Arbeit in der Jury ist ausgeschlossen. Über die Verleihung des Preises entscheidet der Vorstand nach Kenntnisnahme des Berichtes der Jury mit absoluter Mehrheit aller amtierenden Vorstandsmitglieder.

Weitere Informationen, eine Liste aller bisherigen Preisträger und die genaue Anschrift für die Einreichung von Vorschlägen finden sich auf der Seite der GDCh: http://www.gdch.de/strukturen/fg/cic/cic_preise/fiz.htm

Dienstag, 17. Mai 2011

GCC2011 - Call For Paper

Vom 6. - 8. November lädt die GDCh-Fachgruppe Chemie-Information-Computer ihre Mitglieder und die internationale Computational Chemistry Community wieder nach Goslar zur 7. German Conference on Chemoinformatics (GCC2011) ein.
Die internationale Konferenz ging vor 7 Jahren aus dem bekannten CIC-Workshop hervor, welcher im internationalen Jahr der Chemie 2011 damit auch seinen 25-jährigen Geburtstag feiert. Die CIC möchte dies entsprechend feiern und hat daher ein paar entsprechende Ergänzungen am diesjährigen Programm der GCC durchgeführt. So wird die Eröffnung in diesem Jahr im Rahmen eines Social Events in der Erzmine Rammelsberg stattfinden. Johnny Gasteiger, der Begründer der CIC-Workshops, konnte als Gastredner für die Eröffnungsfeier gewonnen werden. Zudem endet die Konferenz am Dienstag Abend mit einem festlichen Gala-Dinner, welches durch einen Vortrag eines noch geheimen Gastredner vom MIT umrahmt wird.

Das wissenschaftliche Programm setzt sich in gewohnter Weise aus den Sessions
  • Chemoinformatics and Drug Discovery
  • Molecular Modelling
  • Computational Material Science
  • Chemical Information, Patents and Databases
zusammen. Die CIC lädt jedermann dazu ein, Vorträge und Poster für die genannten Felder ab sofort einzureichen. Natürlich könne auch Abstracts zu ähnlichen Forschungsfeldern aus dem Gebieten Modelling/Chemoinformatics eingereicht werden. Darüberhinaus können in diesem Jahr auch erstmals Bewerbungen für die Free-Software-Session online eingereicht werden. Der Einsendeschluss für die Vortragseinreichung ist der 1. August. Poster können noch bis zum 1. September eingereicht werden. Das Online-Formular zur Einreichung findet sich unter http://www.gdch.de/gcc2011

Auch in diesem Jahr konnten wieder internationale Sprecher aus Industrie und Akademie für die GCC als Plenarsprecher gewonnen werden:
  • Johann Gasteiger, Universität Erlange, DE
  • Oliver Kohlbacher, Universität Tübingen, DE
  • Herbert Koeppen, Boehringer Ingelheim, Biberach, DE
  • Eva Rauls, Universität Paderborn, DE
  • Colin Batchlor, RCS, London, UK
  • Xavier Barril, Universität Barcelona, ES
  • Colin Groom, CCDC, Cambridge, UK
  • Secret Special Guest from MIT

Die Einladung zur GCC (Call For Paper) kann auch als PDF von der Konferenzseite heruntergeladen werden: http://www.gdch.de/vas/tagungen/tg/5227_einladung.pdf




Happy Birthday - Der CIC-Workshop wird 25 Jahre alt









Die Fachguppe Chemie-Information-Computer (CIC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) feiert im Internationalen Jahr der Chemie 2011 das 25-jährige Bestehen des CIC-Workshops, welcher nun seit 7 Jahren als German Conference on Chemoinformatics ausgerichtet wird. Der erste Workshop fand 1986 in Hochfilzen statt. Dem ersten Workshop folgten weitere jährliche Treffen der CIC-Mitglieder in Hochfilzen, weshalb der Workshop auch bei "Alten Hasen" als Hochfilzen-Workshop in Erinnerung ist.

Das Jubiläum wird die CIC im Rahmen der kommenden 7. German Conference on Chemoinformatics (GCC2011) mit ihren Mitgliedern und anderen Wissenschaftlern aus der internationalen Computational Chemistry Community in Goslar feiern. Das Konferenzprogramm wurde dem Anlass entsprechend verändert. So findet die Konferenzeröffnung sowie der einleitende Abendvortrag im Rahmen eines speziellen Social Events in der Schlosserei des Bergbaumuseums Rammelsberg statt. Für das leibliche Wohl der Gäste ist natürlich gesorgt. Für den Abendvortrag konnte der Mitbegründer der CIC und Initiator der ersten Hochfilzen-Workshops Prof. Johann Gasteiger gewonnen werden.
Die Geburtstagsfeier endet am letzten Konferenztag mit einem festlichen Konferenz-Dinner (Menu) und einem begleitenden, festlichen Vortrag im Hotel "Der Achtermann". Für den Vortrag konnte die CIC ein ganz besonderer Sprecher gewinnen, dessen Identität aber erst in Goslar bekannt gegeben wird. Lassen wir uns überraschen...

Dienstag, 3. Mai 2011

ICCS-Programm veröffentlicht

Das Programm zur diesjährigen International Conference on Chemical Structures wurde heute online (PDF) gestellt.
Die Veröffentlichung der entsprechenden Abstracts erfolgt in Kürze.
Im Folgenden die HTML-Version des technischen Programms:

Sunday June 5
12:00 - 18:00 Registration
15:00 - 17:00 Workshop: BioSolveIT
15:00 - 17:00 Workshop: Tripos
17:00 - 18:00 Break

18:00 - 18:15 ORG-1 : Welcome and Introduction
Keith Taylor, ICCS Program Chair
18:15 - 19:00 Opening Session - Keynote Address, CSA Trust Mike Lynch Award

19:00 - 20:00 Welcoming Reception - Atrium
20:00 - 22:00 Reception Dinner - Atrium

Monday June 6
8:30 - 14:30 Structure-Activity and Structure-Property Prediction
Michael Lajiness and Jordi Mestres, Presiding
8:30 -9:00 A-1 : Beyond filters: assessing ADMET risk for multi-objective drug development
Robert Daniel Clark, Simulations Plus, Inc.
9:00 - 9:30 A-2 : SeeSAR: See your Structure-Activity Relationships
Jos Lommerse, MSD
9:30 - 10:00 A-3 : Real World Application of Proteochemometric Modeling for the Design of Enzyme Inhibitors and Ligands of G-Protein Coupled Receptors
Gerard JP van Westen, Leiden University / LACDR
10:00 - 10:30 Break
10:30 - 11:00 A-4 : QSAR Workbench: Enabling best practices in large scale model building
Stephen D Pickett, GlaxoSmithKline
11:00 - 11:30 A-5 : Using AutoQSAR to select the most predictive modeling methods
Sarah Louise Aaron (Rodgers), AstraZeneca
11:30 - 12:00 A-6 : What should we make next?
Mark Mackey, Cresset BioMolecular Discovery Ltd
12:00 - 13:00 Lunch
13:00 - 13:30 A-7 : DrugscoreMaps – A graphical method for SAR analysis, active/inactive separation, binding mode analysis and docking pose evaluation using protein-ligand interaction fingerprints
Oliver Koch, Intervet Innovation GmbH
13:30 - 14:00 A-8 : Mining of Emerging Structural Patterns for Identification of Toxicophores
Richard J.Sherhod, University of Sheffield
14:00 - 14:30 A-9 : Which substructures are interesting?
Jeroen Kazius, Curios-IT

14:30 - 15:00 Break 14:30 -19:30 Exhibition and Posters – Atrium
Val Gillet, Presiding
15:00 - 17:00 Poster Presentations RED (authors present)
18:30 - 19:30 Reception - Atrium
19:30 - 21:30 Dinner - Atrium

Tuesday June 7
8:30 -12:00 Structure-Based Drug Design and Virtual Screening
Matthias Rarey, Presiding
8:30 - 9:00 B-1 : Global Free Energy Scoring Functions based on Distance-dependent Atom-type Pairs
Christian Kramer, Novartis Institutes for BioMedical Research
9:00 - 9:30 B-2 : Development and Validation of an in silico Scaffold Hopping Protocol for Identifying Novel Kinase Inhibitors
Sarah Rose Langdon, The Institute of Cancer Research
9:30 - 10:00 B-3 : Snooker: Target-focused library selection using structure based pharmacophores
Marijn Sanders, Radboud University Nijmegen
10:00 - 10:30 Break
10:30 - 11:00 B-4 : Cavity Knowledge Acceleration (CavKA) – Metamorphosis in Automatic Pharmacophore Elucidation
Florian Koelling, University of Technology Braunschweig
11:00 - 11:30 B-5 : 3D pharmacophore searching against ten trillion combinatorially accessible compounds
Qiang Zhang, Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.
11:30 - 12:00 B-6 : Learning from the best: utilizing knowledge-based protein validation scores in receptor-ligand complex prediction.
Sander B.Nabuurs, Centre for Molecular and Biomolecular Informatics

12:00 - 12:00 Group Photo
12:00 - 13:00 Lunch

13:00 - 14:30 Integrated Chemical Information
Markus Wagener, Presiding
13:00 - 13:30 C-1 : Validation and characterization of chemical structures derived from names and images in scientific documents
John B Kinney, DuPont
13:30 - 14:00 C-2 : Chemical target prediction using semantic linked data
Bin Chen, Indiana University
14:00 - 14:30 C-3 : Global mapping of ligand and target binding spaces
Felix Alexander Krüger, European Bioinformatics Institute
14:30 - 15:00 Break

14:30 - 20:00 Exhibition and Posters – Atrium
Lothar Terfloth, Presiding
15:00 - 17:00 Poster Presentations - BLUE (authors present)
18:30 - 19:30 Reception
19:30 - 21:30 Dinner

Wednesday June 8
8:30 - 13:00 Analysis Of Large Chemistry Spaces
Pat Walters, Presiding
8:30 - 9:00 D-1 : Pharmacophoric space: do targets segregate?
Andrea Zaliani, Evolvus
9:00 - 9:30 D-2 : Extraction of Useful Bioisostere Replacements from the PDB
Tina Ritschel, Centre for Molecular and Biomolecular Informatics, Radboud University Nijmegen Medical Centre
9:30 - 10:00 D-3 : PubChem3D: Diversity of Shape Space
Evan Bolton, U.S. National Center for Biotechnology Information (NCBI)
10:00 - 10:30 D-4 : Comparison and Visualization of Large Chemical Spaces using Unsupervised Classification Techniques
Alexander Böcker, Evotec AG
10:30 - 11:00 Break
11:00 - 11:30 D-5 : WizePairZ: Auto-Curation of Matched Molecular Pairs
David Wood, AstraZeneca
11:30 - 12:00 D-6 : Mining for context-sensitive matched molecular pairs and bioisosteric replacements in large corporate chemical databases
George Papadatos, Eli Lilly
12:00 - 12:30 D-7 : On the Exclusion of Unwanted Chemical Patterns from Large Fragment Spaces
Hans-Christian Ehrlich, University of Hamburg
12:30 - 13:00 D-8 : An analysis of fragment-spaces and their impact on fragment replacement
Geoff Skillman, OpenEye Scientific Software

13:00 - 13:00 Box Lunch
13:00 - 23:00 Excursion

Thursday June 9
7:30 - 8:30 Hotel Check-out

8:30 - 10:30 Cheminformatics
Keith Taylor, Presiding
8:30 - 9:00 E-2 - ARChem route designer: The application of automated retrosynthetic rule generation to synthesis planning
Anthony Peter Cook, University of Leeds
9:00 - 9:30 E-1 - De novo design of synthetically feasible compounds using reaction vectors and evolutionary multiobjective optimization
Benjamin Christopher Allen, University of Sheffield
9:30 - 10:00 E-3 : Improving metabolite identification with chemoinformatics
Julio E.Peironcely, Leiden University
10:00 - 10:30 E-4 - Efficient Matching of Multiple Chemical Subgraphs
Roger A Sayle, NextMove Software

10:30 - 11:00 Break and Hotel Check-out

11:00 - 13:00 Dealing with Biological Complexity
Peter Ertl, Presiding
11:00 - 11:30 F-1 - Targeting natural products for drug discovery by mining biomedical information resources
Eugene Muratov, University of North Carolina
11:30 - 12:00 F-2 : Identifying and quantifying drug promiscuity by correlating ligand and target shape similarities
Violeta Isabel Perez Nueno, INRIA Nancy – Grand Est (LORIA)
12:00 - 12:30 F-3 - A knowledge-based approach to assessing the target promiscuity of chemical fragments
Xavi Jalencas, Institut Municipal d'Investigació Mèdica
12:30 - 13:00 F-4 - Combining Global and Local Measures for Druggability Predictions.
Andrea Volkamer, University of Hamburg

13:00 - 13:15 Closing Remarks
13:15 - 14:00 Lunch or Box Lunch
13:30 - 14:00 Shuttle busses leave for Schiphol Airport
14:30 - 15:00 Shuttle busses leave for Schiphol Airport
14:00 - 16:00 Workshop: CCG
14:00 - 16:00 Workshop: Accelrys
16:15 Shuttle busses